Alzey

Alzey

Bürgermeister: Christoph Burkhard


Seit 1990 ist Alzey die Partnerschaft von Kamenz.
Alzey, bereits im Nibelungenlied als die Heimat des Fiedlers Volker genannt, liegt inmitten der rheinhessischen Weinlandschaft. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt 223 n. Chr. Heute leben hier etwa 18000 Einwohner. Viel Fachwerkhäuser und Brunnen, Reste der Stadtmauer und das Schloss sowie die evangelischen Kirchen spiegeln die wechselvolle Geschichte der Stadt wieder. Jedes Jahr, am dritten Septemberwochenende wird in Alzey Winzerfest gefeiert.

http://www.alzey.de

Kolin

Kolin

Bürgermeister: Vít Rakušan

Im Jahre 1992 wurde nach über 25 Jahren kultureller Beziehungen, zwischen Kolin und Kamenz, ein Partnerschaftsvertrag geschlossen. Die im Jahre 1261 gegründete Stadt Kolin liegt im östlichen Teil Mittelböhmens. Heute leben hier ca. 31000 Einwohner. Kolin veranstaltet seit 1961 im Juni das Kmoch-Blasmusikfestival von europäischem Rang. Die Stadt ist ein wichtiger Standort für die Automobilindustrie.
Baudenkmäler der Stadt:
- Bartholomäus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert
- Rathaus im Stile der böhmischen Neorenaissance
- frühbarocke Synagoge aus dem 17. Jahrhundert
- Judenfriedhof aus dem 15. Jahrhundert

http://www.mukolin.cz

Karpacz

Karpacz

Bürgermeister: Radosław Jęcek


Der Partnerschaftsvertrag zwischen Kamenz und Karpacz wurde im August 2005 unterzeichnet.
Man arbeitete auf den Gebieten der Kinder- und Jugendarbeit, der Bildung, des Sportes, der Kultur, des Tourismus, der Seniorenarbeit und des Feuerwehrwesens zusammen. 5400 Einwohner sind in Karparcz zu Hause. Der Ort gehört mit zu den wichtigsten Wintersport- und Wandergebieten Polens und liegt unterhalb der Schneekoppe, der höchsten Erhebung des Riesengebirges. Sehenswert ist die norwegische Stabholzkirche ''Wang'' im Ortsteil Bierotowice. Im Ort gibt es ein Spielzeugmuseum und ein Museum für Sport und Touristik.

Die enge und innige Zusammenarbeit der Partnerstädte Karpacz und Kamenz gipfelte in dem von aus EU-Geldern finanzierten Projekt „Via Sacra – Zwei Städte ein Weg“, Teil des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen – Polen 2007-2013, das 2010 vorbereitet und ab 2011 durchgeführt wurde. Die Fördergelder flossen dabei vor allen in infrastrukturelle Projekte, die der touristischen Erschießung beider Städte dienten. In Karpacz wurden mit diesen Mitteln z.B. die Wege zur Łomnica-Talsperre und zur Kirche Wang ausgebaut, in Kamenz der nördliche Eingangsbereich der Schillerpromenade neu gestaltet sowie die Ausstattung des neuen Sakralmuseum St. Annen und der Kamenzinformation zum Teil finanziert. Darüber hinaus wurden durch verschiedene kulturelle Veranstaltungen, wie gemeinsame Chorkonzerte und Künstlerworkshops auch persönliche Verbindungen über die Grenze hinweg geknüpft.

http://www.karpacz.pl