Gemeinschaftsurnengrabanlage Friedhof Zschornau - Schiedel

Der Friedhof Zschornau-Schiedel bietet eine neue Begräbnismöglichkeit - neue Gemeinschaftsgraburnenanlage ist fertiggestellt

Es ist ein verständlicher Wunsch von sicher älteren Menschen, deren Lebenskreis sich schließen wird, eine Grabstätte ins Auge zu fassen, die wenig oder nicht mehr von den Hinterbliebenen gepflegt werden muss, zumal z.T. die Hinterbliebenen weit fortgezogen sind. Trotzdem soll es einen Ort der Trauer geben, an dem der Verstorbenen gedacht werden kann. Die neue Gemeinschaftsgrabanlage mit 16 Urnenstellen auf dem Friedhof Zschornau-Schiedel kommt diesem Wunsch entgegen, denn es handelt sich nicht um eine anonyme Bestattungsart. Da in der Gemeinschaftsanlage die Angabe des Vor- und Zunamen sowie des Geburts- und Sterbejahres vorgesehen ist, finden Angehörige des Verstorbenen so einen festen Ort, den sie besuchen können, um zu trauern, zu gedenken und Blumen niederzulegen.

Im Februar 2016 wurde die Gemeinschaftsgrabanlage baulich fertiggestellt. Auch der mittig gesetze Gedenkstein für die mit den persönlichen Angaben  Bronzeschildern wurde aufgestellt. Die relative frostfreie Wettersituation in der Vergangenheit konnte genutzt werden, so dass die KDK GmbH mit den Bau der Anlage Anfang Februar begonnen und diese schon nach einer Woche fertiggestellt werden konnte.

Ab sofort können Anträge für diese Gemeinschaftsgrabanlage nach den durch den Stadtrat am 16.12.2015 beschlossenen und im Mitteilungsblatt am 30.01.2016 bekanntgemachten Satzungen gestellt werden. Zwischenzeitlich haben schon zwei Urnenbestattungen stattgefunden. Informationen zum Antragsverfahren erhält man bei der Stadtverwaltung Kamenz Dezernat II (Tel.-Nr. 03578 379 211) und bei den ortsansässigen Bestattungsunternehmen.

Nach der Friedhofssatzung von Zschornau-Schiedel konnten auf diesen Friedhof bisher grundsätzlich nur verstorbene Einwohner der Ortsteile Zschornau und Schiedel beigesetzt werden. Nach der am 30.01.2016 bekanntgemachten Satzungsänderung, die im Einvernehmen mit dem Ortschaftsrat von Zschornau-Schiedel erarbeitet wurde, sind nunmehr Bestattungen von verstorbenen Einwohnern aus dem gesamten Stadtgebiet von Kamenz in dieser Gemeinschaftsgrabanlage auf zulässig.

Die Gebühr für ein Grab in dieser Gemeinschaftsanlage beträgt 2.400,00 EUR. Darin ist auch die Vollpflege der Grabstätte für die Dauer der Mindestruhezeit (24 Jahre) und das Grabmal mit der Namensbeschriftung (und Geburts- und Sterbejahr) abgegolten. Jährliche Friedhofsunterhaltungsgebühren sind ebenfalls in dieser Gebühr enthalten.

Die Bestattungsanlage ist kreisförmig angelegt und hat einen Durchmesser von ca. 8 Metern. In vier Segmenten um den mittig gesetzten quadratischen und ca. 2,5 Meter Gedenkstein befinden sich im gepflasterten Erdreich die Urnenfelder, so dass auch eine Sichtbeziehung zwischen den Bronzeschildern und dem Bestattungsort des Verstorbenen besteht. Die Grabanlage selbst wurde harmonisch in den Friedhof eingeordnet und wird mit Beginn der Vegetation sowie dem Verschwinden der Erstellungsfolgen ihre volle Würde entfalten.

 

Bauen und Stadtentwicklung

Die Stadt Kamenz kann stolz auf die andauernde Stadtentwicklung sein, insbesondere auf die Ergebnisse der letzten zwanzig Jahre. In Kamenz haben viele private aber auch viele öffentliche Bauherren Geld in die Hand genommen und konnten damit ihr Lebens- und Arbeitsumfeld verbessern. Immer wieder zog das andere nach. Dabei konnte die Stadt mit der Bereitstellung von Fördermitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen, des Landkreises und mit eigenen Mitteln helfen, die damit verbundene hohe finanzielle Last abzumindern. Die Stadt Kamenz hat aber auch selbst viel investiert und das in Schulen und Kindergärten, in Museen und in kulturellen Bereichen, in der Infrastruktur wie im Straßenbau, im Feuerwehrwesen, im öffentlichen Nahverkehr und vieles mehr. Überzeugen Sie sich selbst und sehen Sie sich in unserer schönen Stadt Kamenz einfach einmal um! Oder sehen sich unsere neue Sanierungsbroschüre an.

Einige Eindrücke über vor kurzen realisierte bzw. über laufende Bauvorhaben bekommen Sie hier:

Baumaßnahmen der Stadt Kamenz

 

Eine gesunde Umwelt ist uns wichtig

Die Stadt Kamenz verfolgt das Ziel, bewusst dafür Sorge zu tragen, dass die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen erhalten bleiben. Aufgabenschwerpunkte sind dabei:

  • Unterhaltung von städtischen Park- und Grünanlagen wie den Hutberg, den Volkspark, den Wilhelm-Weiße-Garten, die Schillerpromenade, den Bönischhain, die Tiergehege der Stadt  und die Durchführung von Ordnungsmaßnahmen an diesen Anlagen
  • Nachhaltige Bewirtschaftung des Stadtwaldes (Link zum Landratsamt Bautzen)
  • Unterhaltung des Straßenbegleitgrüns einschließlich der Baumpflege und der Straßenrandmahd und Durchführung von Ersatzmaßnahmen
  • Durchsetzung des kommunalen Baumschutzes und Einsatz einer Baumschutzkommission mit ehrenamtlich Tätigen Bürgern
  • Bewirtschaftung des kommunalen Friedhofes im Ortsteil Zschornau-Schiedel
  • Unterhaltung der Gewässer II. Ordnung
  • Planung und Umsetzung von Grünausgleichsmaßnahmen von Bebauungsplänen

LÄRMKARTIERUNG 2012

Kein Aktionsplan zur Lärmbelastung in Kamenz – abschließende Information zur Umsetzung der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm

Der Stadtrat der Stadt Kamenz hat in seiner Sitzung am 15.10.2014 beschlossen, keine Lärmaktionsplanung für die untersuchten Bereiche der S 95 (Bereich Oststraße) und S 100 (in Richtung Thonberg) durchzuführen, da sich herausgestellt hat, dass die einzige verbleibende, sinnvolle Maßnahme die Durchführung von passiven Lärmschutzmaßnahmen darstellt. Dafür ist keine Lärmaktionsplanung erforderlich.

Nach der o.g. EG-Richtlinie waren  durch die Gemeinden Lärmkartierungen entlang von Haupterschließungsstraßen über 3 Millionen KFZ/Jahr zu erstellen. Mit der EG-Richtlinie wird das Ziel verfolgt, schädlichen Umgebungslärm zu vermeiden, ihm vorzubeugen oder ihn zu verringern. Für die Stadt Kamenz war die Lärmkartierung entlang der Staatsstraße S95/S100 zwischen dem Bönischplatz, der Bahnhofstraße, der Oststraße, der Hohen Straße und der Bautzner Straße bis nach Thonberg zu erstellen. Die Ergebnisse der Lärmkartierung liegen seit dem 08.07.2013 vor.

Im Amtsblatt der Stadt Kamenz wurde am 30.11.2013 zum Stand der Umsetzung der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung u.  Bekämpfung von Umgebungslärm umfassend informiert. Die Ergebnisse der Untersuchung waren seit November 2013 für die Öffentlichkeit auf der Homepage unter www.kamenz.de (Bauen & Umwelt) sowie unter www.umwelt.sachsen.de/umwelt/25996.htmeinsehbar. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich am Prozess der Auswertung zu beteiligen. Aus der Öffentlichkeit gingen bislang keinerlei Hinweise und Anregungen ein.

In den letzten Monaten ging es darum festzustellen, ob erhebliche Lärmkonflikte bestehen, die einen Lärmaktionsplan notwendig machen. Zur fachlichen Beurteilung der vorliegenden Berechnungen wurde ein entsprechender Fachplaner einbezogen, der zu nachfolgenden Feststellungen kam:

1.         Das Ergebnis der Berechnungen zeigt, dass tags ca. 140 Anwohner und nachts ca. 150 Anwohner der oben genannten Straßen hohen oder sehr hohen Belastungen (Lärmpegel tags 65 bis 75 dB(A) bzw. nachts 55 bis 65 dB(A)) durch Straßenverkehrslärm ausgesetzt sind.

2.         Zeigen die Berechnungen hohe oder sehr hohen Lärm-Belastungen von Anwohnern, ist durch die Stadtverwaltung in einer Vorprüfung abzuklären, ob eine Lärmaktionsplanung durchgeführt werden soll. Ergebnis einer Lärmaktionsplanung sind Vorschläge für Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung in den betroffenen Bereichen. Hauptinhalt einer Lärmaktionsplanung ist eine verkehrsplanerische Untersuchung, inwieweit Kfz-Verkehr verringert werden kann (z.B. Förderung des öffentlichen Nahverkehrs) oder ob es Alternativen zur Verkehrsführung durch Bereiche mit geringerer Wohnbebauung gibt (z.B. Umgehungsstraßen).

3.         Es wurden Vorschläge zur direkten Lärmminderung an der Straße bzw. an den Gebäuden unterbreitet. Diese beschränkten sich jedoch zumeist auf folgende Maßnahmen:

  • Der Bau von Lärmschutzwällen oder -wänden, innerstädtisch meist nicht umsetzbar.

  • Der Ersatz von Pflaster-Straßenbelag durch Asphalt.

  • Die Verringerung der zulässigen Geschwindigkeit (z.B. von 50 km/h auf 30 km/h).

  • Der Einbau von Schallschutzfenstern und schalldämpfenden Lüftungseinrichtungen (wird auch als passiver Schallschutz bezeichnet).

Die unter Punkt 3 genannten Vorschläge führten bei der Vorprüfung dazu, dass nunmehr beschlossen wurde, keine Lärmaktionsplanung durchzuführen. Dies wird wie nachfolgend begründet:

  1. Eine alternative Verkehrsführung in Form der Südumfahrung zur Entlastung der S 95 ist im Landesentwicklungsplan 2013 enthalten. Wann eine solche Trasse realisiert wird, kann zeitlich nicht vorherbestimmt werden. Eine innerörtliche Alternative für den Verkehr der Oststraße ist nicht vorhanden.

  2. Eine Verkehrsentlastung der S100 (Hohe Straße, Bautzner Straße) durch eine Ostumfahrung von Kamenz ist mit der S94 bereits vorhanden.

  3. Lärmschutzmaßnahmen mittels Lärmschutzwände scheiden wegen der städtebaulichen Situation aus (meist straßennahe, geschlossene Bebauung).

  4. Bei Planungen von Wohnbebauung wird bereits jetzt im Rahmen von Bebauungsplänen der Lärmschutz mit betrachtet.

  5. Lärmminderung durch Straßenbelagswechsel ist nicht möglich, da die betroffenen Straßen bereits durchgängig asphaltiert sind.

  6. Die Verminderung der zulässigen Geschwindigkeit wäre z.B. für die Oststraße theoretisch möglich. Allerdings bewirkt die Verringerung der zulässigen Geschwindigkeit von 50 km/h auf 30 km/h nur eine Pegelminderung von ca. 2 dB. Die Anzahl der belasteten Bewohner würde dadurch nur geringfügig sinken.

  7. Die einzige verbleibende, sinnvolle Maßnahme ist die Durchführung passiver Lärmschutzmaßnahmen.

     

    Dafür ist jedoch keine Lärmaktionsplanung erforderlich.Die Stadt Kamenz wird sich im Jahr 2018 erneut mit der Frage zur Aufstellung eines Lärmaktionsplanes auseinandersetzen, um die in den kommenden Jahren stattfindenden Veränderungen hinsichtlich der Auswirkungen auf Lärmbeeinträchtigungen zu überprüfen.

 

 

<<zurück

Empfehlungen/ Partner

Malereibetrieb des Vertrauens - Kompetenz und Erfahrung
von mehr als 30 Jahren - Maler Hamburg